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Leka
[ Anfahrt nach Leka ]
[ Seekarte ]
[ GPS - Positionen ]
Wie Ihr im Panoramablick sehen könnt, ist bei fast jedem Wetter Angeln auf
Leka möglich, es gibt jede Menge Versteckmöglichkeiten zwischen den Inseln.
Da das Angelrevier zwischen dem Norwegischen Festland und der Insel Leka
liegt, ist die Angriffsfläche des Windes begrenzt.
Zum Angeln ist Folgendes zu sagen:
Leka ist ein Pilk-Revier, der
Hauptfisch ist der Dorsch. Vereinzelt haben wir auch mal Lumb und
Leng bekommen, das war aber eher die Ausnahme. Auffällig war die
Vielzahl der vorhandenen Kleinseelachse ( wir waren im Mai 2001
da ). Zunächst versuchten wir unser Glück jedoch im tieferen
Wasser mit mittlerem bis schwerem Gerät. Dies brachte zwar den
einen oder anderen Fisch, war aber doch sehr mühsam.
Bis wir eines Tages mehr zufällig an einer flachen Stelle, wo das Echolot wieder
voller Mini-Seelachse war, ohne große Hoffnung auf verwertbaren Fang
unsere Pilker abließen. Die Köhler ließen sich nicht lange bitten, es war fast
unmöglich keinen dranzubekommen. Und dann geschah das, was ich zwar schon
immer wieder gelesen, aber noch nicht erlebt hatte: Ein kleiner Seelachs hatte
sich des Beifängers bemächtigt und ich wartete darauf, dass er wieder loslässt.
Plötzlich schlug es meine Rute auf die Bordwand,
die Bremse, von der ich meinte, sie sei voll zugedreht,
erzeute einen Dauerton und ehe ich reagieren konnte, war
meine komplette Montage abgerissen.
Derart "motiviert" wurde alsbald die zufällige
Entdeckung zum System umfunktioniert. Pilken bis es rappelt, Bremse lose drehen und warten,
bis es richtig rappelt bzw. besagtes Rollengeräusch zu vernehmen
ist, Bremse zudrehen und Dorsch ausdrillen. Ausdrillen deshalb, weil das
verwendete Gerät (Rute 50-180g, 17er Fireline, 50er Mono-Vorfach) mit Dorschen
über 80cm eigentlich etwas überfordert war.
Diese Methode haben wir
dann die gesamte restliche Tour mit Erfolg eingesetzt, man mußte nur zu den
Zeiten, wann die Dorsche raubten, sich an deren Futterplatz einfinden, einer
Stelle, wo wir früher warscheinlich wegen der nervenden Kleinfische sofort
weitergefahren wären.

Unterkunft findet Ihr bei der Familie Hiller, die 3 Häuser + 1 Appartment für
jeweils max. 7 Personen sowie diverse kleinere Steinhütten vermietet.
Es ist dort alles auf
Angler zugeschnitten,ordentliche Boote mit Echolot, Filetierplatz, reichlich Gefriermöglichkeit.
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