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Froya
[ Anfahrt nach Froya ]
1998 war ich mit Freunden in Titran auf der Insel Froja. Unsere Unterkunft lag
windgeschützt an einem "Mini-Fjord", an dessen Ausgang die verschiedensten
Angeltiefen ohne lange Fahrerei zu erreichen waren. Obwohl ich schon mehrfach
Anderes gehört hatte, in dieser Woche machten sich die Dorsche rar.
Es gab viele kleine Seelachse, einige mittlere Lengs, hin und wieder
einen Lumb. Weswegen wir uns beizeiten auf's Naturköderangeln verlegten.
Nach einigen Versuchen hatten wir dann eine Top Lumb-Stelle gefunden.
Diese befand sich in deutlich über 100m Tiefe. So kam bei dieser Tour hauptsächlich
Lumb in die Gefriertruhe. An Köderfischen herrschte kein Mangel.
Da wir es allerdings noch einmal richtig wissen wollten, buchten wir für einen
Tag eine Kutterausfahrt. Es waren auch ein paar Norweger mit von der Partie
, die es allesamt mit Pilken versuchten (wie auch wir).
Da dies aber nicht den gewünschten Erfolg brachte, montierten wir wieder unsere
Naturköder-Montagen und füllten
die Bottiche mit Lumb. Kurze Zeit darauf konnte man bei unseren norwegischen
Mitstreitern einen Sinneswandel beobachten. Die typischen verchromten Pilker
wurden zusätzlich mit Fetzenköder bestückt. Übrigens, Lumb ist ein sehr
schmackhafter Fisch mit festem Fleisch, in der Konsistenz und im Geschmack
ähnlich wie Hummer. Allerdings ist man ständig am Filetiermesser nachschleifen,
wegen der lederähnlichen Haut.

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